Änderungen bei der Bildungsprämie

Zum 1. Juli 2017 wurden die Förderkonditionen der Bildungsprämie vereinfacht. Hier finden Sie die neuen Regelungen im Überblick. Die Förderkonditionen der Bildungsprämie wurden überarbeitet. Mehr Menschen haben jetzt die Chance auf eine finanzielle Förderung ihrer Weiterbildung. Außerdem sind mehr Weiterbildungen förderfähig, so auch Maßnahmen mit Kosten über 1.000 Euro oder Prüfungen, die im Zusammenhang mit einer geförderten Weiterbildung absolviert werden. Darüber hinaus können Prämiengutscheine jetzt bis Ende 2020 ausgegeben werden. Wir haben für Sie alle Neuerungen auf dieser Seite zusammengestellt. Übergangsregelung für bisher ausgestellte und noch gültige Gutscheine Prämiengutscheine, die vor dem 1. Juli 2017 ausgestellt wurden, können weiterhin beim Weiterbildungsanbieter eingelöst und abgerechnet werden. Für diese gelten dann die neuen Förderkonditionen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die angesichts der neuen Förderbedingungen ihr Weiterbildungsziel ändern möchten, können einen alten noch gültigen Prämiengutschein (im Original) in einer Beratungsstelle zurückgeben und einen neuen Gutschein erhalten. Eine Rückgabe ist nur möglich, sofern der Prämiengutschein noch gültig ist und bisher nicht bei einem Weiterbildungsanbieter eingelöst wurde. – Die Altersgrenzen wurden aufgehoben. – Altersrentner und Pensionäre können jetzt die Bildungsprämie erhalten. – Prämiengutscheine können jetzt jährlich ausgegeben werden. – Weiterbildungen mit Kosten über 1.000 Euro sind jetzt förderfähig.* – Die Förderung von Prüfungen wurde vereinfacht. – Ein Prämiengutschein kann für mehrere Weiterbildungen genutzt werden („Kursbündel“). – Pflichtfortbildungen können unter bestimmten Bedingungen gefördert werden. – Prämiengutscheine können bei Kursabbruch durch den Teilnehmer vom Anbieter abgerechnet werden. – Prämiengutscheine können bei längeren Maßnahmen vorzeitig abgerechnet werden. – Prämiengutscheine können jetzt bis Ende 2020 ausgegeben werden